Crossing Over

Die Tanztheater-Produktion „Crossing Over“ setzt sich tänzerisch mit Grenzen und Grenzüberschreitungen auseinander. Die Produktion ist angeknüpft an die aktuelle deutsche und europäische Flüchtlingsthematik. Es geht um Abreise, Ankunft und um alles Dazwischen. Was passiert zwischen der Abreise und der Ankunft? Welche Grenzen können überschritten werden und welche bleiben bestehen?
Gleichzeitig ist „Crossing Over“ nicht nur inhaltlich mit der Flüchtlingsthematik verbunden: Anstatt „die Geflüchteten“ nur zum Thema zu machen, hatten junge Geflüchtete die Möglichkeit in diesem Projekt als Akteur*innen mitzuwirken.
Über die thematische Auseinandersetzung mit Überschreitung der Staatsgrenzen oder gesellschaftlichen und kulturellen Grenzen hinaus, beschäftigen die jungen Akteur*innen von Crossing Over sich auf der Bühne ebenfalls mit den Fragen nach den individuellen Grenzen im Alltag. Welche Grenzen kann ich überwinden? Was motiviert mich über meine eigenen Grenzen hinauszuwachsen und was hält mich zurück? Das Thema der Grenzüberschreitungen zeigt sich auch in der Vermischung der Tanzstile von Contemporary bis zu urbanen Breakdance-Elementen.

Seit Anfang des Jahres nehmen 30 Jugendliche zwischen 11-25 Jahren, mit und ohne Fluchterfahrung und mit und ohne Migrationshintergrund an dem stadtteilübergreifenden Projekt von xbyz, den Bremer Bürgerhäusern, dem Sportgarten und der Oberschule im Park teil. Das Projekt wurde unterstützt von Stadtteilbeirat Gröpelingen und von Nehlsen. Trainiert für die Crossing Over-Auftritte wurde wöchentliche in den Bürgerhäusern Oslebshausen, Obervieland und Weserterrassen.

 

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